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27.12.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Treten Sie zurück, Herr Gauck!

 

 

Das Wohnen im Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, muß dramatische Nebenwirkungen für den klaren Verstand haben. Beleidigte Richard von Weizsäcker bereits im Jahr 1985 ein ganzes Volk, indem er die millionenfache Vertreibung von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat und den massenhaften Mord durch alliierte Bomberstaffeln als „Befreiung“ deklarierte, verstieg sich einer seiner Amtsnachfolger, Christian Wulff zu der Aussage, daß der Islam zu Deutschland gehöre.

Nun verkündete der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck im Rahmen seiner Weihnachtsansprache, daß wir Deutschen noch wesentlich mehr zur Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen hier in Deutschland leisten müssten. Gauck wörtlich: „Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der kommt, in unserem Land aufnehmen können.“ Obwohl wir in den letzten Jahren jährlich mehr als 100.000 Asylbewerber in unserem Land aufgenommen haben, unzählige Sonderregelungen für Abschiebestopps bei abgelehnten Asylanträgen geschaffen haben und nahezu wöchentlich irgendwo in unserem Land ein neues Asylbewerberheim aus dem Boden gestampft wird, scheint Gauck nicht genug davon zu bekommen.

Noch dreister als die Forderung nach weiterer Einwanderung in die Sozialsysteme (die ist man von Politikern vom Schlage eines Joachim Gauck bereits gewohnt) ist der haltlose Vergleich heutiger Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbewerber mit den deutschen Vertriebenen. Während nach 1945 15 Millionen Deutschen keine Wahl gelassen wurde, ob sie in ihrer jahrhundertealten Heimat bleiben wollen, haben Afghanen, Syrer und Wirtschaftsflüchtlinge aus afrikanischen Entwicklungs- und Schwellenländern durchaus die Möglichkeit, in ihrer Heimat zu bleiben und sich am Aufbau ihres Landes zu beteiligen. Diese Möglichkeit hatten die deutschen Vertriebenen nicht. Eine Umfrage unter heutigen Asylbewerbern und Flüchtlingen hat ergeben, daß vor allem die schlechte Bezahlung im jeweiligen Heimatland der ausschlaggebende Punkt war, die Reise nach Deutschland anzutreten. Das läßt die vermeintliche Flüchtlingswelle in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Kein Wort über in Armut aufwachsende Kinder, kein Gedanke an eine ganze Generation, die in die Altersarmut gestürzt wird, aber eine vor Ausländertümelei nur so strotzende Rede – man muß sich für diesen Bundespräsidenten wirklich schämen!

Gauck hat sich in seiner Weihnachtsansprache politisch völlig unmöglich gemacht. Er hat verdeutlich, daß es ihm ähnlich wie seinem Amtsvorgänger Wulff nicht darum geht, die Politik zu Vernunft und Anstand zu mahnen, sondern daß er sich als Asyl- und Überfremdungslobbyist versteht.

Einen solchen Bundespräsidenten kann Deutschland nicht gebrauchen. Gauck sollte es seinen beiden Vorgängern, Horst Köhler und Christian Wulff, gleichtun und zurücktreten.

Ronny Zasowk

 

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