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20.09.2015

Lesezeit: etwa 7 Minuten

NPWR 38

Angebliche geschlossene Grenzen sind nur Augenwischerei fürs Wahlvolk. Die Asylantenschwemme ergießt sich weiterhin über Niedersachsen und den Rest der Republik. Was es ansonsten noch Neues in der Kalenderwoche 38 gab, könnt ihr im neuesten Wochenrückblick nachlesen:

Finanzhilfen gefordert

Letzte Woche haben wir noch über die Augenwischerei von Ministerpräsident Weil (SPD) geschrieben, der den finanziell (und personell) überforderten Städten und Gemeinden in Niedersachsen monetäre Hilfen zugesagt hatte. Warum es nur eine Schein-Hilfe war, konnte man diese Woche selbst bei den Staatsmedien nachlesen. Nachdem die Landesregierung also zugesagt hatte die Kommunen mit 180 Millionen bei der Asylproblematik zu helfen, fordert dieselbe Landesregierung jetzt größere finanzielle Hilfen vom Bund, da „die Länder alleine gelassen würden“. Weil & Co. hätten wenigstens einmal ehrlich sein können, indem sie die Gelder für Niedersachsens Städten und Gemeinden direkt beim Bund eingefordert hätten. Aber das hätte wahrscheinlich eine weniger gute PR gegeben. Eine gute Alternative wäre es auch abgelehnte Asylbewerber wirklich abzuschieben. Dann wäre wieder mehr Platz und Geld für wirklich Verfolgte vorhanden.

Helfer gesucht

Glaubt man der gesamten Jubelpresse, dann sind alle Deutschen wahnsinnig hilfsbereit zu Asylbewerbern. Abgesehen von wenigen Unbelehrbaren, die selbst Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger beklatschen, gibt es bestenfalls viele BRD-Bürger die ihre Altkleider nicht mehr in anonyme Altkleidercontainer geben, sondern direkt an so genannte Hilfsorganisationen und Aufnahmeeinrichtungen. Wir haben schon darüber berichtet, dass die einmalige Altkleiderentsorgung oder das zustecken von abgegriffenen Teddybären zwar für eine wohlwollende Berichterstattung  der Massenmedien reicht, eine dauerhafte Rundum-Sorglos-Vollverpflegung aber weit mehr erfordert. Alleine aufgrund der Flut an Asylanten streichen jetzt selbst die Propaganda-Abteilungen der Staatsmedien die Segel. Für das schon teilweise umgesetzte Drehkreuz für Norddeutschland in Bad Fallingbostel (Landkreis Heidekreis) sucht man noch Helfer. Obwohl die Betroffenheitsindustrie mit Dolmetschern, Ärzten usw. natürlich vor Ort ist, sind immer noch zu wenige am Platz um den Bittstellern aus aller Welt ihre Version von Deutschland zu erfüllen. Tja, einen Schokoriegel lächelnd in die Kamera zu halten ist halt doch noch etwas anderes als dauerhafter Einsatz. Sicherlich werden sich mit entsprechendem Werbeaufwand noch genügend bezahlte und unbezahlte Unterstützer für Oerbke finden lassen. Der Asylstrom hat jedoch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht…

Hotels für Asylbewerber

Urlaub ist was Schönes. Man fährt in ein anderes Land und läßt es sich in einem Hotel mal so richtig gut gehen. Genau dasselbe kann man auch als Asylant in Deutschland erleben. Die chronisch überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen haben die gefühlt 4.372 ste Außenstelle eröffnet. Das Lager Friedland hat jetzt ein Hotel in Goslar angemietet, um die oftmals unberechtigten Antragssteller nett unterzubringen. 300 Asylbewerber sollen hier ausschlafen und das bundesrepublikanische All-inclusive genießen dürfen. Sogar inklusive kostenloser medizinischer Betreuung und vieler weiteren tollen Angeboten, die Urlauber selbst bei AI+ in der Karibik vermissen würden.

Rosch ha-Schana!

Dafür hat Niedersachsen etwas, auf dass die „Flüchtlinge“ bestimmt gerne verzichten würden, nämlich eine einseitige pro-jüdische Politik. So schleimen sich Ministerpräsident Weil und die unsägliche Doris Schröder-Köpf wieder bei den Juden ein, wenn sie in gewohnt unkritischer Haltung allen Jud*Innen ein frohes Rosch ha-Schana wünschen. Die Mitteilung schließt mit schana tova. Was das heißt dürften die wenigsten Deutschen wissen. Aber seit wann macht die rot-grüne Landesregierung auch Politik fürs deutsche Volk?

Reichenförderung

Wo wir schon mal beim Geldadel sind, der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen hat Montag eine interessante Aufstellung über die Zuschüsse für den hiesigen Theaterbetrieb veröffentlicht. Mit durchschnittlich 102,43 Euro ist jeder Theaterbesuch in Niedersachsen aus Steuermitteln subventioniert worden. Insgesamt sind über 150.000.000 Euro für die Spielstätten ausgegeben worden. Der Großteil (78%) hiervon wird für Personalkosten aufgewendet. Die Besucher beteiligen sich an dem kostspieligen Freizeitvergnügen nur im geringen Maße. Pro Besucher werden im Schnitt 20,38 Euro in den Häusern in Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Celle, Göttingen, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück und Wilhelmshaven eingenommen. Diese Einnahmen decken jedoch nur 16,6 Prozent der benötigten Ausgaben.

Generell sind kulturelle Förderungen zwar durchaus richtig. Wie so oft trifft dieses hierzulande aber nur selten zu. So sind die mit 78% der Kosten hauptverantwortlichen Schauspieler keinesfalls kritische Künstler, die der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten oder durch revolutionäre Visionen auffallen. Viel mehr sind insbesondere in der Theaterbranche viele linksversiffte Gestalten untergekommen, die ihren Abscheu gegenüber der eigenen (und nur der eigenen!) Nation und der Steuerzahler pflegen.

Aber auch das Publikum ist keinesfalls ein Bevölkerungsdurchschnitt. Selbst wenn durch die immense Förderung der Besuch für viele bezahlbar ist, so werden die Schauspiele weniger Hartz IV-Empfängern und anderen Armen besucht. Vielmehr werden die oberen Einkommensschichten bezuschußt, insbesondere bei Opernbesuchen. Dieses ist ein Beispiel wie Vermögen von unten nach oben verteilt wird, aller liberalen Beteuerungen zum Trotz, nachdem angeblich eine leistungsstarke Oberschicht für alle sorgen würde.

Der BdSt kritisiert dementsprechend auch vollkommen zu Recht die niedrige Kostendeckung durch die Besucher und fordert eine wirtschaftlichere Betrachtung der öffentlichen Schauspielhäuser sowie eine höhere Beteiligung des Publikums an den Kosten.

Inklusion

Bei der Inklusion scheint es ebenso an einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtungsweise zu fehlen. So bildet man derzeit 7.500 Grundschullehrer im Inklusionsbereich fort. Auch rund 100 so genannte Multiplikatoren werden für die Grundschulen eingesetzt. Freigestellt vom Regelunterricht sollen sie das verfehlte Konzept der Inklusion auch in die allerletzte Grundschulklasse hineintragen. Neben abartigen Sexualkundepraktiken an den Elementarschulen ist dieses ein weiterer Baustein um das Bildungssystem zu zerstören. Dass das deutsche Schulwesen mal als vorbildlich galt, dürfte zumindest in Niedersachsen sehr bald der Vergangenheit angehören. Anscheinend orientiert man sich lieber am Bremer Vorbild. In dem SPD-Dauerregierungsbundesland ist das Abitur ja bekanntermaßen bundesweit als Synonym für einen leistungslosen Wisch bekannt.

IS-Celle

Beim Prozess gegen zwei mutmaßliche IS-Mitglieder aus Wolfsburg kam es am Montag zu einer Wende. Das zuständige Oberlandesgericht Celle ließ verlauten, dass es die beiden Angeklagten für geläutert hält. Die beiden Männer mit den urdeutschen Namen Yassin und Aboud haben in der VW-Stadt zwar aktiv rund 20 Mitglieder für den bewaffneten Kampf gewonnen. Außerdem waren sie beide in den Irak und nach Syrien gereist und einer von ihnen soll ein Selbstmordattentat geplant haben. Da aber beide wohl kräftig auf die Tränendrüse gedrückt haben und BRD-Richter oftmals sehr, sehr viel Verständnis für Ausländer haben, wurde ihnen relativ kritiklos geglaubt. Es würde kaum noch einen Bürger wundern, wenn die angeklagten Tunesier zu Sozialstunden oder therapeutischem Segeln in der Karibik verurteilt werden würden.

Mehr Geld!

Trotz Staatsverschuldung hat Niedersachsen mehr Geld als genug! Nein, wir reden nicht schon wieder über die Asylantenkrise. Diesmal geht’s um die Abgeordneten selber. Wie schon bei der Anti-„Rassismus“-Resolution in der letzten Woche, waren sich die Abgeordneten aller Fraktionen auch diese Woche wieder sehr schnell einig, als es ums Geld ging. Um die eigenen Bezüge. CDUSPDGRÜNEFDP haben zusammen einen Antrag ins Parlament eingebracht, in dem sie ihre Diäten rückwirkend (!) zum 1. Juli um 1,8 Prozent erhöht haben. Unnötig zu erwähnen, wie die Abstimmung ausgegangen ist. Damit steigen alleine die Diäten von 6.385,91 Euro auf 6.500,86 Euro monatlich. Hinzu kommt selbstverständlich noch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.088 Euro / Monat. Es ist doch immer wieder herrlich anzusehen, dass sich wenigstens eine Berufsgruppe hierzulande pudelwohl fühlt und sie selber noch über ihre Bezüge abstimmen dürfen!

(EPS)

Grafik:  © NPD Niedersachsen

 

 

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