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19.10.2016

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Ökolandbau zur Migrationsbekämpfung!

Kanzlerin Merkel reist um den Globus, um generös deutsche Steuergelder zur angeblichen (!) Bekämpfung von Fluchtursachen zu verteilen. Allerdings darf dies wenig Glaubwürdigkeit beanspruchen, solange sie sich nicht vehement gegen Freihandelsauswüchse, die Dominanz großer Saatgutkonzerne und exzessives Landgrabbing stark macht. Weder beim Weltklimavertrag noch bei den Freihandelsabkommen CETA oder TTIP spielt die zukunftsfähige Gestaltung von Landbewirtschaftung und Ernährung eine größere Rolle. Alle drei werden nichts zu einem ökologischen Umbau beitragen, kritisierte unlängst Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Biobauer und Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), in einem Interview zum Welternährungstag. Mit Blick auf die weltweite Perspektive müsse vorrangig die Frage danach gestellt werden, welche Art des Landwirtschaften sich die zahlreichen Selbstversorger in den Entwicklungsländern leisten könnten. Allein schon aufgrund der hohen Kosten für Pestizide oder Saatgut ließe sich die konventionelle Art der Landwirtschaft aber nicht pauschal auf alle Regionen übertragen.

Zurecht weist der BÖLW darauf hin, daß gerade mit Blick auf die heiß debattierten Klimabedingungen der Ökolandbau entscheidende Vorteile aufweist: Zum einen beeinflußt Ökolandbau das Klima nicht, wie es bei energieintensiven Praktiken mit hohem Pestizid- und Kunstdüngereinsatz sowie nicht flächengebundener Tierhaltung der Fall ist. Zudem sind auf Vielfalt basierende ökologische Systeme weniger anfällig für Wetterextreme, und insbesondere leistet ein regenerativer Ökolandbau einen wertvollen Beitrag zum Aufbau von Humus, der überschüssigen Kohlenstoff dauerhaft, günstig und ungefährlich binden kann. Vor allem sollte die Politik jedoch endlich die längst erbrachten Nachweise zur Kenntnis nehmen, daß der Ökolandbau gegenüber den konventionellen Agrarmethoden keineswegs ertragsschwächer ist!! Nichtzuletzt hat eine über zehn Jahre erfolgte Langzeitstudie des Schweizerischen Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Kenia unzweifelhaft belegt, daß biologische Landwirtschaft nicht nur vergleichbare Erträge erzielt, sondern den Bauern sogar mehr Einnahmen beschert als konventioneller Landbau.

Ziel dieses Anbausystemvergleichs ist, zur Entwicklung von Richtlinien und Strategien beizutragen, nachhaltige Landnutzungspraktiken auf örtlicher, regionaler und internationaler Ebene umzusetzen. Der Vergleich zeigte auf, daß die kenianischen Biolandwirte bereits nach fünf Jahren aufgrund der geringeren Produktionskosten und der höheren Marktpreise für biologisch angebaute landwirtschaftliche Erzeugnisse die höheren Erträge erzielten. Im sechsten Jahr ließen sich diese bereits auf 53 % beziffern. Parallelstudien beim Baumwollanbau in Indien und der Kakaoproduktion in Bolivien führten zu ähnlichen Ergebnissen. Hinzukommt, daß besagte öko-regional eingebettete Wirtschaftsweise weit mehr den dortigen althergebrachten Agrarformen entspricht als den profitorientierten agrarindustriellen Methoden neuerer Zeit. Die Sicherstellung der Selbstversorgung – nicht deutsche Steuergelder, die letztendlich bei Saatgutkonzernen versickern – hülfe Heimatlosigkeit zu verhindern, sprich dämmte Migrationsströme nebst deren kulturellen Kollateralschäden ein. Deshalb darf keine Freihandelsdoktrin das jeweilige kulturelle Grundverständnis der Nahrungsmittelerzeugung negieren!

Da diese Zusammenhänge nach Ansicht von „Umwelt & Aktiv“ von hoher bildungspolitischer Bedeutung sind, ist es ein Anliegen, insbesondere Schüler und Lehrer, mittels nachfolgendem Weltnetzverweis auf unterrichtsrelevantes Material zum Thema hinzuweisen:

https://www.oekolandbau.de/fileadmin/redaktion/dokumente/lehrer/Umstrukturierung2012/Allgemein_bildende_Schulen/Sekundarstufe_1/as_sek_weltweit_1_ua.pdf

„Wir werden uns in Zukunft ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“, brachte es Dr. Felix Prinz zu Löwenstein im oben genannten Interview auf den Punkt.

http://www.umweltundaktiv.de/allgemein/oekolandbau-zur-migrationsbekaempfung/

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