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02.11.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Zuwanderung bringt uns Probleme, die wir nie hatten

Dass die Massenzuwanderung Risiken für die innere Sicherheit mit sich bringt, ist nichts Neues. Konflikte fremder Länder – zwischen Türken und Kurden, zwischen Erdogan-Anhängern und -Gegnern, zwischen Schiiten und Sunniten – werden längst auf deutschem Boden ausgetragen. Auch dass mit der Einreise und dem Versuch der Integration von Millionen Fremden enorme Belastungen für den Sozialstaat einhergehen, ist keine neue Erkenntnis.

Doch die Debatte um Multikulti, Zuwanderung und Islamisierung entzündet sich immer mehr an alltäglichen Fragen, die auch dem letzten Toleranz-Schwadroneur deutlich machen sollten, dass wir an einer entscheidenden Wegmarke angekommen sind.

Wenn in wenigen Wochen allerorten die Weihnachtsmärkte eröffnen und in vielen bereits völlig überfremdeten Städten Deutschlands darüber gestritten wird, ob man aus Rücksicht auf fremde Religionen nicht besser von Wintermärkten sprechen sollte, wenn Bundesjustizminister Heiko Maas sich nicht dazu durchringen kann, im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen zu annullieren, um die Islam-Verbände nicht zu verprellen, wenn in unzähligen Kantinen und Schulmensen kein Schweinefleisch mehr auf dem Speiseplan steht, weil man die religiösen Gefühle bestimmter Zuwanderergruppen nicht verletzen will, dann läuft gehörig etwas schief. Auch die Unfähigkeit der Politik, in der Burka-Frage zu einer Lösung zu kommen, ist ein eindeutiger Beleg für die falsche Toleranz der herrschenden Parteien.

Kein national gesinnter Mensch käme auf die Idee, den Muslimen die europäische Lebensart aufzuzwingen. Nationalismus heißt, sich für das Recht aller Völker einzusetzen, in ihrer Heimat nach ihren Wertvorstellungen und Traditionen zu leben. Jedes Volk hat das Recht auf Heimat und Identität! Dieses Recht billigen wir auch jedem muslimischen Volk zu.

Falsche Toleranz und übertriebene Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten von Zuwanderern aber stellen die vielbeschworene und ganz offensichtlich zum Scheitern verurteilte Integration auf den Kopf – am Ende müssten sich die Deutschen im multikulturellen Schmelztiegel assimilieren.

Doch auch für uns Deutsche gilt, was der türkische Präsident Erdogan bereits im Jahr 2008 in der Köln-Arena berechtigterweise zu 20.000 Türken sagte: „Assimilation ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“

Auch von uns Deutschen kann niemand erwarten, dass wir unsere über Jahrtausende gewachsene Kultur über Bord werfen und unsere Gesetze fremden Sitten und Gebräuchen anpassen. Deutschland ist weder finanziell noch rechtlich ein Selbstbedienungsladen, in dem sich jeder herausnehmen kann, was ihm in den Kram passt.

Ronny Zasowk

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